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Gedenkstätte DIZ Stadtallendorf

Fundamente des Lagers Drausmühle freigelegt: Zu den vom "Reichsarbeitsdienst" (RAD) des NS-Regimes genutzten Barackenlagern in und um Stadtallendorf gehörte auch das Lager Drausmühle. Etwas außerhalb im Süden des Sprengstoffwerkes der DAG im Herrenwald (Allendorf) gelegen, umfasste dieses Lager mindestens fünf Baracken. Nach der Befreiung 1945 wurde das Lager von Geflüchteten und Vertriebenen bewohnt und erst 1962 vollständig geräumt. Im Zusammenhang mit Straßenbauarbeiten sind die Fundamente des Lagers Drausmühle wieder sichtbar geworden (vgl. die roten Ziegelsteinlinien im Bild). Sie werden mit Drohnentechnik fotografiert und die Bilder in der im Aufbau befindlichen Bilddatenbank des DIZ zugänglich gemacht.

Blicke in das DIZ (Entwurf: Architekturbüro Schultze&Schulze, Kassel, 1994) - Fotogalerie.

Blick auf die Kolonnade im FoyerBlick aus einer Ausstellungskoje in das FoyerDiagonaler Zugang (Grundriss) zu einer AusstellungskojeBlick aus einer Ausstellungskoje in das FoyerBlick auf die Balustrade auf dem Weg ins UntergeschoßSymbolische Gitterwand im UntergeschossSymbolischer Sichtbeton im UntergeschossGroße Treppe in der HalleSymbolisches Portal zur DauerausstellungStützpfeiler und Säulenvitrinen in der DauerausstellungLicht und Schatten in der DauerausstellungBlick auf die große Treppe in der HalleGarten des DIZ mit historischer Telefonsäule aus den ehemaligen NS-Sprengstoffwerken.

Zentrale hessische Forschungs- und Gedenkstätte zu den Themen Kriegswirtschaft und Industrieverbrechen 1933-45 in Deutschland sowie Industriekultur und Strukturwandel in der Bundesrepublik.

Träger des DIZ ist der Magistrat von Stadtallendorf, unterstützt vom Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).

In Kooperation mit: